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Mobilisierung statt klassische Wahlwerbung

Wie man Menschen zur tatsächlichen Stimmabgabe bewegt.

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Project Insights

Eine erfolgreiche Wahlkampagne beginnt lange vor dem Wahltag. Gerade bei Personalvertretungswahlen entscheidet nicht nur die politische Botschaft, sondern vor allem die Fähigkeit, Menschen tatsächlich zur Stimmabgabe zu bewegen.

Für die Personalvertretungswahl 2024 der Interessenvertretungen für Lehrer:Innen und Schulleiter:Innen entwickelten wir gemeinsam mit dem CLV eine Wahlkampagne mit einem klar definierten Ziel: 

Mobilisierung - Steigerung der Wahlbeteiligung! Denn nicht Reichweite und  nicht Aufmerksamkeit allein, sondern möglichst viele abgegebene Stimmen entscheiden.

Bereits in der strategischen Planungsphase wurde deutlich, dass ein wesentlicher Teil der Wahlberechtigten seine Stimme per Briefwahl abgeben würde. Dadurch verlagerte sich der eigentliche "Wahltag" weit nach vorne. Die Kampagne musste deshalb früher aktivieren, Orientierung geben und den gesamten Briefwahlprozess verständlich begleiten.

Aus dieser Erkenntnis entstand eine zweistufige Wahlkampagne, die Information, Identifikation und Mobilisierung konsequent miteinander verband.

Werbemittel und Give Aways

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Mobilisierungskampagne

Zwei Phasen. Ein Ziel.

Anstatt sämtlich dafür notwendige Botschaften gleichzeitig zu kommunizieren, entwickelten wir einen klar strukturierten Kampagnenaufbau und setzten Prioritäten.

Phase 1 stand ganz im Zeichen der Positionierung:

Bereits Monate vor der Wahl wurde der CLV als starke Interessenvertretung für Lehrer:Innen und Schulleiter:Innen  sichtbar gemacht. Im Mittelpunkt standen Zukunftsthemen für Schulen, Arbeitsbedingungen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Rolle der Lehrer:Innen dabei. Die Kampagne schuf Orientierung, vermittelte Haltung und baute Vertrauen auf. Das Ziel war es, den CLV bereits früh als erste Anlaufstelle und starke Kraft für Lehrer:Innen zu verankern.

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Aktivierung

Mit dem Start der Briefwahl wechselte die Kampagne in Phase 2.

Jetzt ging es nicht mehr darum, den CLV vorzustellen, sondern darum, Menschen tatsächlich zur Wahl zu bewegen. Die Kommunikation wurde deutlich konkreter, persönlicher und aktivierender. Spitzenkandidat:Innen bezogen Stellung zu relevanten Themen, klare Aussagen ersetzten allgemeine Botschaften und sämtliche Kommunikationskanäle arbeiteten auf einen gemeinsamen Call-to-Action hin: Jetzt wählen.

Ein zentrales Element dieser Mobilisierungsphase war ein eigens produziertes Briefwahl-Video. Es erklärte den gesamten Wahlprozess einfach und verständlich und nahm Unsicherheiten rund um die Briefwahl. Gerade weil ein Großteil der Stimmen per Briefwahl abgegeben wurde, war dieses Video weit mehr als ein Informationsformat – es wurde zum entscheidenden Werkzeug, um die tatsächliche Wahlbeteiligung zu erhöhen.

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Ergebnis

Die Kampagne zeigte, dass erfolgreiche Wahlkommunikation weit mehr ist als klassische Wahlwerbung.

Durch den konsequenten Fokus auf Mobilisierung, den klar strukturierten Zwei-Phasen-Aufbau und die frühzeitige Ausrichtung auf die Briefwahl entstand eine Kampagne, die Menschen nicht nur informierte, sondern tatsächlich zum Mitmachen bewegte.

Das Ergebnis spricht für sich:

  • erfolgreiche Unterstützung der Briefwahl-Teilnahme durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen

  • deutliche Sichtbarkeit der Wahl bereits Monate vor dem eigentlichen Wahltag

  • signifikant gesteigerte Stimmenverteilung  von +3,74% im Vgl. zu 2019

Gemeinsam mit dem zuvor entwickelten Rebranding und der Wertschätzungskampagne “Respekt für Lehrer:Innen” und dem Imagespot entstand ein durchgängiger Kommunikationsauftritt, der Strategie, Markenführung und Wahlmobilisierung nahtlos miteinander verband.

Denn erfolgreiche Wahlkämpfe werden nicht erst am Wahltag entschieden – sondern in den Wochen davor, wenn aus Aufmerksamkeit echte Beteiligung wird.

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Credits

Kunde
CLV Oberösterreich
Kommunikationsberatung
Roland Reiter
Strategie und Kampagnen-Design
Claudia Froschauer
Grafik und Design
FORMDENKER Juliane Göbl
Kamera
Onur Arslan
Schnitt
Onur Arslan, Teresa Timelthaler
Animation
Jascha Hanisch. Teresa Timelthaler
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